Schritt 2:
Der erste Abschnitt einer Unternehmensgründung ist wohl eher diffus. Irgendwann, in der Uni, vor dem Fernseher, bei einem Gespräch oder bei einem Spaziergang, kommt die Idee. Einige Wochen habe ich jetzt damit verbracht meine Geistesblitze auf kleine Zettel zu schreiben oder im Handy zu vermerken, damit sie nicht wieder verloren gehen.
Vor drei Wochen habe ich dann damit begonnen sie in OneNote zusammenzutragen, das als Grundlage für spätere Businesspläne recht nützlich ist.
In klassischen Ratgebern ist oft der Businessplan der erste Schritt, dem dann, nach einer gewissen Zeit, die Einreichung dieses Businessplanes bei potenziellen Finanziers folgt. Ich habe mich enschlossen einen anderen Weg zu gehen – “public founding” oder öffentliches gründen.
Ob daraus ein Schuss in den Ofen oder eine neue Bewegung ala Gründen 2.0 wird ist dabei noch völlig offen. Die Idee ist es auf Community-Support zu bauen. Konzepte und Schritte der Gründung werden offen vollzogen und können somit von jedem kommentiert, unterstützt oder weitergetragen werden.
Meine Hoffnung ist es das der potenziell negative Effekt (Ideenklau und Co.) durch die Unterstützung aufgehoben und vielleicht sogar weit übertroffen wird. Die Rechnung: Je besser die Idee, desto mehr Interessenten. Je mehr Interessenten desto besser die Evaluation und der Kontakt zu Rat und Ressourcen.
