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Archiv für Juli, 2008

Windt, Windt du himmlisches Kind

Gesucht wird ein Herr Heino Windt, Universität Hamburg.

Wie gründet man eine Hochschulgruppe?

An meiner alten Universität in Bonn geht man zum AStA (Allgemeinener Studierenden-Ausschuss) füllt eine DIN A4 Seite aus und ist Hochschulgruppe.

In Hamburg, meiner neuen Universität, geht man zum AStA, erfährt das der es nicht weiß, aber vor einiger Zeit mal eine Email mit einer ähnlichen Anfrage bekommen hat, diese aber noch nicht beantwortet ist. Da die es nicht wissen, geht man zu denen die es ja wissen müssen, den Hochschulgruppen selbst, aber auch die Wissen es nicht, und empfehlen die Marketing Abteilung der Universität.

Dort angekommen weiß man von einer Frau, die da mal zuständig war, mittlerweile aber durch einen Herr Windt abgelöst wurde, der wiederum so neu ist, das er auch auf Seiten der Hochschule nicht verzeichnet ist. In der Hoffnung das Herr Windt im alten Büro anzutreffen ist, wird dort weitergesucht.
Da das Büro nicht besetzt und auch kein Namensschild vorhanden ist, wird hoffnungsvoll bei einem Büronachbarn geklopft. Der hat immerhin schon mal den Namen Windt gehört, glaubt aber das dieser mittlerweile im Rechtshaus firmiert.

Vier weitere Stationen später ist zu erfahren, das Herr Windt zur Zeit im Urlaub ist und leider kein festes Büro besitzt. Es wird also auch nach Ende dieses Urlaubes sehr schwierig sein Herr Windt zwischen 50 000 anderen Menschen an der Hamburger Hochschule zu entdecken.

Wie im Fernsehen “Asterix erobert Rom” im Haus das Verrückte macht.

Webseiten sichern

Meine erste Webseite vor vielen Jahren war irgendeine seltsame Subdomain. Werbung auf der Webseite und 40 MB Speicher gab es gratis dazu. Der erste Schritt damals war das Studium von selfhtml als Worddokument. Nach ein paar Seiten gab ich auf, lud einen kleinen html-Editor aus dem Netz und bastelte meine erste statische Webseite.

Das Ergebnis war grausam. Es gab kursive Teile, fettgedruckte, der Text war zentriert und ich hatte zwei Bilder eingefügt.

Einige Monate später war ich Mitglied bei piranho hatte Frontpage auf meinem PC und wurde immer besser im rippen von Webseiten. Damals versuchten Webseiten-Betreiber noch ihren Quellcode als geistiges Eigentum zu schützen, heute baut jeder Templates.
Der dritte oder vierte Versuch sah dann sogar ganz ansprechend aus, leider existiert heute keine Version dieser ersten Webseite mehr.

Schritt II:

Die Seite stand, jetzt mussten ein Nutzen und eine Second-Level-Domain her. Damals wie heute war ich sehr an Kunst interessiert. Ich experimentierte mit Malerei, Design, Musik und Schauspiel. Ich entschloss mich also, die Seite “junger Kunst” zu widmen. Damit waren vor allem meine Mitstreiter und online-Bekannten der piranho-Zeit gemeint aber auch Kunstschaffende meines Freundeskreises.

Binnen kurzer Zeit fanden sich einige Webdesigner, Jungpoeten, Maler und Musiker die sich auf dieser Seite präsentieren wollten: 4rt.de – junge Kunst war geboren.

Noch heute finde ich den Link im Netz, auch wenn es die Seite schon länger nicht mehr gibt. Die Domain besitze ich noch heute und vielleicht wird sie sogar demnächst wieder reaktiviert.
Auch wenn Kunstnamen wie 4rt sehr selten populär werden, hat dieser doch einigermaßen gut funktioniert. Die Seite hatte gute Rankings, war auf zahlreichen Portalen verlinkt und gab direkte Informationen über den Inhalt der Webseite preis.

Ähnlich oder sogar noch besser soll es mit den neuen Projekten laufen. Prägnant – kurz – Verweis auf den Inhalt.
And the winner is:

www.cheapArt.biz
www.UniversityBusinessAngel.de

Das sind die ersten beiden Projekte.

Weiter geht’s

Der Weg ist das Ziel.

Noch ist längst nicht alles fertig, aber jede Arbeit beginnt mit Zimmer aufräumen.
Also, erst mal aller e-Schrott raus aus den Datenbanken und dem ftp-Server. Alte Seite weg, Intercultural Wiki weg, Reiseweblog von Laos weg, angefangener eCommerce runter – es ist Frühling, jetzt wird aufgeräumt.

Das Projekt startet mit dieser Webseite. Nach und nach sollen andere dazu kommen, Projekt für Projekt.

Leider gibt es auch in der Startphase erste Hürden, Informationen und Hardware, aber die sind ab Morgen ausgeräumt und dann kann die Welt was erleben.

Was braucht man alles für eine Unternehmensgründung?

  • Eine gute neue Idee oder nach chinesischem Prinzip, die Verbesserung einer alten Idee
  • Geld
  • Informationen
  • Zeit
  • und eine Garage, zumindest wenn man den Gründungsgeschichten von Microsoft, Google und Co. glaubt.

Ideen muss man dabei meist selber einbringen, Geld kann aus unterschiedlichsten Quellen kommen, bei der Suche nach Informationen bietet das Web zahlreiche Fundstellen, Zeit braucht die Entwicklung der Idee, die Ausbreitung der Idee und man hat wenig Zeit während der die eigene Idee eine Innovation ist, bevor sie “ausgeliehen” und weiter ausgebaut wird. Die Garage dient der Mythenbildung wenige Jahre nach der Gründung.


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