07. Oktober 2008 um 6:42 pm · Abgelegt unter Geschäftsideen
Was braucht es um im Markt einzuschlagen wie eine Bombe? Richtig, eine Innovation. Was aber macht eine Innovation aus? Neu soll es sein, noch nie dagewesen, einen neuen Nutzen bringen, sich absetzen. Es scheint also sehr schwierig eine echte Innovation hervorzubringen. Der Markt allerdings reagiert auf echte Innovation aber meist skeptisch. “Noch nie dagewesen” funktioniert meist weniger als die Kopie des Alten im neuen Gewand. Oft ist die augenscheinliche Innovation nur mit einem neuen Label versehen, wie z.B. das berühmte Web 2.0
Seit Jahren gibt es Webseiten deren Inhalt vor allem von Besuchern gestaltet wird. Das Konzept brauchte nur seine Zeit um massentauglich zu werden.
Ein zweiter Weg zur Innovation ist die Kombination zweier Dinge zu einem neuen Dritten. Diese einfache Praxis bietet unendlich viele neue Ideen, von denen sicherlich einige einen zweiten Blick wert sind.
Eine Arztpraxis in Kombination mit einem Cafe (verkürzt die Wartezeit und beschäftigt die Wartezimmerdamen)
Eine Autowerkstatt in Kombination mit einer Sportsbar (für den kleinen Ölwechsel während des Fußballspiels).
Eine Motto-Disco mit Kostümverleih.
Ein Klassiker: Der Bleistift in Kombination mit einem Radiergummi…
Problem & Lösung.
Was sind eure Ideen?
24. September 2008 um 4:54 pm · Abgelegt unter Finance, Law
Wann ist sie endlich da, die Unternehmergesellschaft (UG) auch bekannt als mini-GmbH.
Der Schritt von der Idee bis zur Unternehmensgründung ist bekanntlich kein kurzer und sollte es auch nicht sein. Neben der Formulierung eines Businessplans, der später als Planungswerkzeug dient, und der Klärung der Finanzierung ist die Wahl der Rechtsform für das zukünftige Unternehmen eine der schwierigsten Fragen. Fragen wie “fang ich klein an und pass mich später an?”, “lohnt sich der Aufwand?” oder “hafte ich mit meinem persönlichen Vermögen?” begleiten die Recherche nach der passenden Rechtsform.
Nach längerer Suche haben sich drei Rechtsformen in den Favoritenkreis gedrängelt: Die englische Limited, der Einzelunternehmer und die GmbH.
Was sind die Vor- und Nachteile?
Zusammengefasst bietet das Einzelunternehmen den wenigsten Aufwand, allerdings auch Nachteile in der Kapitalbeschaffung und der Haftbarkeit. Die Limited geniesst kein großes Vertrauen in Deutschland, schützt aber privates Vermögen und hat keine allzu großen Kosten bei der Gründung. Die GmbH ist in Deutschland sehr angesehen und ermöglicht so den leichteren Zugang zu Fremdkapital, schließt die private Haftung aus, ist buchhalterisch aufwändiger als das Einzelunternehmen und verlangt ein Stammkapital von mind. 10000 Euro.
Die Wahl der Rechtsform hat wesentliche Auswirkungen auf die spätere Geschäftsentwicklung. Ideal wäre also eine angesehene Rechtsform, mit Haftungsausschluss (bspw. bei Insolvenz des Unternehmens), möglichst geringem buchalterischem Aufwand und niedrigen Gründungskosten.
Zwei neue Rechtsformen, die UG und die Societas Privata Europaea (SPE), scheinen daher die bisher geeignetsten für viele junge, mittelständische Gründungen zu werden.
Die UG kombiniert, genauso wie die SPE, die Eigenschaften von GmbH und Limited, wobei es kleinere Unterschiede gibt. Leider wird es die SPE erst 2010 eine Option, wenn die lange Reise durch alle europäischen Behörden genommen ist, weshalb die UG aktuell die spannendste Entwicklung ist.
Wie funktioniert die Unternehmergesellschaft?
Die UG ist auch unter dem Namen mini-GmbH bekannt, da sie eine ähnliche Rechtsgrundlage wie die GmbH hat. Allerdings entfallen einzelne bürokratische Akte und die Gründung kann bereits mit einem Euro Stammkapital vollzogen werden. Vorraussichtlicher Termin für die erstmalig mögliche Gründung als UG ist der 01.November 2008, also Daumen drücken und UG gründen.
Wer mehr zum Thema lesen möchte, hier ein paar Links:
Artikel bei Förderland
Europäisches Mittelstands Portal
Viel lesenswertes zum Thema Existenzgründung
19. September 2008 um 7:52 pm · Abgelegt unter Allgemeines, Geschäftsideen, Marketing
Hallo liebes Netzwerk,
so bezeichnet man ja heutzutage all diejenigen die man früher in Bekannte und Freunde trennte. Vor ca. einem Monat habe ich euch den Release meiner ersten Gründung mitgeteilt. Ihr erinnert euch “EmailCampaign goes Beta”. Heute möchte ich versuchen zu beschreiben was diese Seite kann und wozu sie dient.
Wie bereits früher erwähnt, habe ich die Webseite nicht in Eigenregie erstellt, sondern eine Vorlage von einem Freund aus Australien meinem Zweck gemäß eingerichtet.
EmailCampaign.de bietet erst einmal keine größeren Erleuchtungen. Viel Werbung um vermeintlich wenig. Doch hinter der Fassade steckt eine ganze Menge. Wer sich einmal die Mühe macht, den Login um unteren Bildrand zu benutzen (Benutzer: “demo”; Passwort:”demo”) wird zu einer weiteren Webseite geschickt, welche leider zur Zeit nur auf Englisch zur Verfügung steht.
Hier seid ihr im Herzstück der ganzen Unternehmung angelangt. Dem Email Kampagnen und Newsletter Tool. Bereits mit dem Demo Account kann man alle Funktionen dieser fantastischen Software erkundigen. Für diesen Zweck wurde bereits eine Bespielkampagne an eine handvoll Emailadressen verschickt. Kampagnen verschicken ist aber noch lange nicht alles, was diese Software kann, das geht schliesslich auch über jeden anderen Emailclient oder jedes Adressbuch.
Wirklich interessant wird es beim Reporting. Erstmals gibt es die Möglichkeit, für schmales Geld, die Aktivitäten der Empfänger nachzuverfolgen. Wer klickt wann was? Wieviele Empfänger benutzten welchen Link? Und wann hat Max Mustermann meine Email geöffnet. Dadurch entstehen fantastische Anwendungsmöglichkeiten:
Ich verschicke einen Newsletter an alle meine Kunden und erfahre zum ersten Mal für welche meiner Empfehlungen diese sich überhaupt interessieren.
Seit drei Tagen warte ich auf die Rückmeldung einer bestimmten Person und kann jetzt rausfinden ob Er oder Sie meine Email überhaupt schon gelesen hat.
Also, all ihr da draussen, für die diese Anwendung interessant klingt, meldet euch und wir richten euch euren eigenen Account zum kennenlernen ein.
« Neuere Einträge · Ältere Einträge »